In Ligurien fielen in 24 Stunden mehr als 300 Millimeter Regen
In der italienischen Region Ligurien hat es den ganzen Dienstag über stark geregnet, besonders stark an der Grenze zur Toskana. Die Regenfälle haben die Geschwindigkeit der Flüsse und Bäche beeinflusst, so dass Vorsicht geboten ist. In Campo Ligure sind in den letzten 24 Stunden über 300 mm Regen gefallen, davon 272 mm allein in den letzten sechs Stunden am Morgen. Die Regenfälle führten zu einem erheblichen Anstieg der Flusspegel, insbesondere in den Flüssen Orba und Stura, wo der Höchststand ohne schwerwiegende Folgen überschritten wurde.
In Mazon kam es zu drei Erdrutschen, von denen zwei auf der Straße in Richtung des Dorfes Berthe bereits beseitigt wurden und einer in Richtung des Dorfes Busa, wo ein Haus isoliert blieb, gerade beseitigt wird. Die Situation wird derzeit geklärt. Derzeit gibt es keine größeren Aktivitäten in dem Gebiet: Die Situation wurde oder wird von den einzelnen Gemeinden gehandhabt, ohne dass der regionale Zivilschutz oder die Feuerwehr eingreifen.
Um 12 Uhr mittags wurde für die großen Einzugsgebiete in der ligurischen Region Levante eine Warnung der Stufe Rot herausgegeben: Es werden starke Regenfälle erwartet. Auch in der Region Ponente regnet es weiter. Für den Abend wird eine Abschwächung des Windes erwartet, aber morgen Nachmittag werden Wind und Regen wieder zunehmen, und es werden neue Phänomene erwartet. Bis morgen gelten verschiedene Wetterwarnungen. Die starken Regenfälle haben den Pegel der Flüsse Orba und Stura ansteigen lassen, jedoch ohne größere Probleme. Einige Erdrutsche wurden in Mazon bewältigt.







