Der in Zürich ansässige Anbieter von Katastrophenversicherungsdaten PERILS AG hat eine vorläufige Schätzung der Branchenschäden durch Überschwemmungen in Mitteleuropa und Italien zwischen dem 14. und 20. September 2024 veröffentlicht, die sich auf insgesamt 1,886 Milliarden Euro belaufen. Zur Erinnerung: Das Tiefdruckgebiet Boris (auch bekannt als Anette) verursachte Mitte September in Mitteleuropa über einem sehr großen Gebiet lang anhaltende starke Regenfälle, die zu Überschwemmungen in den Flussgebieten von Donau, Elbe, Oder und Weichsel führten. Nach Angaben von PERILS traten die meisten Schäden in Österreich, der Tschechischen Republik und Polen auf, auf die etwa 95 % der Schäden in der Branche entfielen, gefolgt von Italien und der Slowakei.
Mehr »Die Einwohner der kleinsten Länder der Welt, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, leiden am meisten, insbesondere unter Überschwemmungen. Und die Situation wird immer schlimmer. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität Bristol, die am 10. November in der Zeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht wurde. Die Untersuchung ergab, dass im Durchschnitt fast jeder fünfte Einwohner kleiner Inselentwicklungsstaaten - insgesamt etwa 8,5 Millionen Menschen - derzeit von Überschwemmungen an den Küsten und im Binnenland betroffen ist. In drei dieser 57 Länder, die im Pazifik, in der Karibik, im Indischen Ozean und im Südchinesischen Meer liegen, nämlich auf den Bahamas, in Guyana und Tuvalu, verdreifacht sich dieser Prozentsatz auf über 60 Prozent der Bevölkerung, so die Ergebnisse.
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